Der Bordcomputer ist zur Positionserfassung mittels GPS
ausgerüstet und bietet die Möglichkeit zusätzliche Signale von außen zu erfassen, zu speichern und zu verarbeiten. Dabei kann es sich um digitale, analoge und/oder serielle Daten handeln.
Bei den digitalen Signalen können einfache Statusänderungen erkannt werden (High-Low Flankensignale) oder auch Signale mit perodischem Pegelwechsel (z. B. Tachometerimpulse) aufgenommen werden. Diese Daten werden von dem Bordrechner ausgewertet und für die weitere Verarbeitung aufbereitet.
Weiterhin können auch Geräte wie ein Kartenlesegerät zur externen Speicherung, ein Ein-, Ausgabeterminal für Mitteilungen sowie Komponenten für die Kommunikation im GSM (Global System for Mobil Communications) angeschlossen werden. Zur Kommunikation im GSM stehen der Datenkanal sowie der SMS (Short Message Service) zur Verfügung.
Einstellbare Parameter
Der Bordcomputer bietet die Möglichkeit, durch Eingabe von Parametern die
Programmabläufe des Bordcomputers zu steuern und das System den individuellen Ansprüchen anzupassen.
Zum Beispiel sind unter anderem folgende Einstellungen möglich:
- Nach Wegfall eines bestimmten Signals, z. B. der Fahrzeugzündung, geht das
System nach einer frei wählbaren Zeit in den stromsparenden Sleepmode.
- Selbständig meldet sich das System in definierten Zeitabständen bei einer
Zentrale oder Leitstelle (Intervallmeldungen).
- Eine Abstimmung der aktuellen Position des Fahrzeug/Objektes gegenüber
seiner zu einem bestimmten Zeitpunkt gespeicherten Position löst einen Alarm aus.
Dieser Alarm wird wiederholt (Anzahl der Wiederholungen und zeitlicher Abstand
frei wählbar) bis die Zentrale den Erhalt des Alarms quittiert.
- Im System werden bis zu fünf unterschiedliche Rufnummern gespeichert, die in
Abhängigkeit des Ereignisses die jeweilige Zentrale alamieren. Die Identifikation
erfolgt durch die Vergabe einer individuellen Kennung (Ident-Nr.).
- Einstellung der Parameter bei der Inbetriebnahme.
- Änderung der Parameter jederzeit durch Übertragung im GSM.
- Identifizierung als Schutz gegen unbefugte Änderungen und Abfragen des Systems.